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Unsere Chronik
Gegen Ende des 17. Jahrhunderts legte man in Regensburg eine Eisgrube
an, um die vornehmen und verwöhnten Gäste der Stadt, damals
noch Mittelpunkt des Reiches, auch während der warmen Jahreszeit
mit kühlen Getränken bewirten zu können. Der "Eisbuckel",
wie man den Hügel, einen Ausläufer der bayerischen Hochebene,
nannte und ihn im Volksmund auch heute noch nennt, verdankt seinen
Namen gerade diesem Eiskeller.


Das Hotel-Restaurant Wiendl gestern ...
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Im Jahre 1836 wurde auf dem Eisbuckel eine Bierschänke
erbaut.
Der "Fikentscherkeller", später "Veri-Fischer-Keller"
genannt, war namentlich im vergangenen Jahrhundert ein sehr
beliebtes Ausflugsziel.
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Als "Kolonialwaren und Kaffee-Rohrmaier" ging das Anwesen
1919 in Familienbesitz über. Seit 1935 unter dem Namen "Gaststätte
Wiendl", überdauerte das Haus fast unbeschadet auch den
2. Weltkrieg. Der 2 mal 8 Meter tiefe Felsenkeller bot vielen Menschen
Schutz und wird bis zum heutigen Tage genutzt.
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In den Jahren 1954 und 1955 wurde das Gebäude, nunmehr
Hotel-Gaststätte Wiendl, um eine zweite Etage für
Fremdenzimmer erweitert.
Nach weiteren Umbauten in den Jahren 1983 und 1993 sowie
fortlaufenden Modernisierungen erhielt unser Haus sein jetziges
Aussehen.
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... und heute.
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Hosang schreibt gegen Mitte des 19. Jahrhunderts in seinen "Nebenstunden"
folgendes:
"Auf dem Eisbuckel wird in einem geräumigen,
hellen und über einem ungeheueren Felsenkeller neu erbauten
Zimmer gegessen, getrunken und froh gelebt. Die heitere Aussicht
macht hier alle Menschen heiter - von hier aus sieht man die,
ihrer Vollendung entgegengehende, Walhalla."
Wenngleich diese nette Aussicht nunmehr schwerlich und nur vom
zweiten Stockwerk aus zu genießen ist, hoffen wir, daß
Sie sich trotzdem gleichermaßen wohl bei uns fühlen.
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